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Thema: [Y17DT] Zahnriemen Übersprungen Y17DT

  1. #1
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    Zahnriemen Übersprungen Y17DT

    Hallo Forumsmitglieder,

    folgendes ist mir passiert, morgens wollte ich meinen Astra starten aber er machte gerade mal 1-2 umdrehungen ohne anspringen! und blockierte dann.Also der Anlasser konnte den Motor nicht weiterdrehen.Zuerst dachte ich der Anlasser ist hinüber.Dann hab ich probiert den Wagen bei eingelegten Gang ein wenig anzuschieben aber das half nichts, der Motor blockiert.
    Vor ein paar Wochen hab ich dann die Zahnriemenverkleidung ausgebaut und wie vermutet ist der Zahnriemen durchgegangen, 10-12 Zähne waren wegradiert.
    Nun rätselte ich ob die Ventile und oder Kolben was abbekommen haben da der Motor ja nicht lief als das passierte.Wäre das während der fahrt passiert wären mit sicherheit die Ventile im Ar...
    So nun wollte ich es genau wissen und hab mal zuerst nen neuen Zahnriemen raufgemacht, alle Markierungen beachtet ESP und Nockenwellenrad fixiert und Kurbelwelle auf Markierung gestellt.Motor lies sich trotzdem nicht drehen.Also Zylinderkopf abmontiert und Ventile und Kolben Sichtgeprüft.Kolben Ok! Ventile auf dem ersten Blick auch Ok!
    Nockenwellen ware auch abgebaut damit die Ventile auch ganz schliessen, Dichtheitsprobe mit Benzin auf Ventile auch Ok! ? Dann ist mir bei den Nockenwellen aufgefallen das man die Auslaßnockenwelle über ein 2tes schmales Zahnrad verstellen kann und zwar um +- 4 Zähne.Das heisste man kann den Öffnungswinkel der Ausalssventile vergrössern bzw. verkleinern.

    So nun meine Fragen: wenn alle Ventile geschlossen sind (Nockenwelle ausgebaut) sind sie dann absolut eben mit dem Zylinderkopf oder ragen sie ein wenig heraus ca 1mm.nur die Auslassventile.
    wenn sie leicht verbogen sind können sie trotzdem dicht sein?
    wenn man die Nockenwelle mit dem Einstellrad verstellt auf früher schliessen bzw. später schliessen wie wirkt sich das auf die Steuerzeiten-markierungen aus?
    Wäre toll wenn jemand so einen Zylinderkopf herumliegen hat und mir sagen kann ob die Ventile komplett im Ventilsitz versenkt sind was eigentlich normal bei Dieselmotoren ist.
    Danke schon mal

  2. #2
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    Jo das hatte ich auch gerade vor zwei Wochen. Sonntag Abend noch gefahren. Nächsten Morgen gestartet.
    Das gleiche wie du. Dann Anlasser neu und Batterie. Kerzen raus und gestartet, kolben bewegen sich.
    Nockenwellen nicht. Hatte aber schon seit ewig kühlwasser Verlust. Immer nach gekippt.
    Bin davon ausgegangen das das Wasser nur mit verbrannt wird.
    Dann auch wie du, nach zahnriemen geschaut. Auch Zähne weg.
    Also alles auseinander gebaut. Wasser ist auch ins Öl gegangen. War alles wie Pudding.
    kolben haben nichts abbekommen und Ventile auch nicht. Hydrostößel gingen schwer raus, alles verschmottert.

    Hast du auch kühlwasser Verlust gehabt?
    Wenn ja lass mal das Öl ab. Dann siehst du es ja. Kam bei mir kaum noch raus.
    Also ölwanne ab und siehe da alles verscmottert.
    Die Ventile sollten ohne Nockenwellen bündig sein.
    Jetzt habe ich alles auch ölpumpe gereinigt. Ölfilter war auch fertig.

    Warte jetzt auf das ventil Werkzeug und dann die raus und auch das alles überholen.

  3. #3
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    PS wollte die Zylinderkopf dichtung machen. Hatte bloß bei der Kälte null Bock.

    Tja nun ist so. Habe aber den x16xel

  4. #4
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    Beim Diesel stehen die Chancen relativ hoch, dass sich die Ventile nicht verbogen haben, falls doch, sind sie Schrott und garantiert nicht mehr Dicht. Wenn der Kopf ausgebaut ist, einfach mal ein Linieal auf den Teller halten und kucken ob es in allen Richtungen parallel zur Auflagefläche des Kopfs liegt.

    Dichtheitsprobe mit Benzin ist der richtige Ansatz, haste das jetzt gemacht oder nicht? Falls die Ventile damit Dicht sind, ist die Welt vielleicht in Ordnung, allerdings können die Schlepphebel (so er denn welche hat) gebrochen sein. Die älteren 1,7er Diesel hatten ja eine zentrale Nockenwelle welche über eine Brücke die Ventile betätigt, sicherheitshalber würde ich mir in dem Fall die Brücken auch mal ansehen.

  5. #5
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    Wenn du schon alles auf hast überall neue dichtung und ventilschaftdichtung gleich mit machen.
    Besser kommst nicht wieder ran

  6. #6
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    ich hab noch keine schlüssige Erklärung, aber es scheint öfters vorzukommen dass die Zahnriemen blockieren wenn Wasser im Zylinder ist. Eigentlich würde ich da eher ein krummes Pleuel erwarten, vielleicht ist es auch nur Zufall?

  7. #7
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    Ich hab einen Dieselmotor, bei dem sieht das ganze etwas anders aus als beim Benziner.Beim Benzinmotor ist die gefahr geringer das sich Ventile verbiegen wegen dem Brennraum im Zylinderkopf.Sonst ist bei mir alles ok es geht nur darum wie ich feststellen kann ob die Ventile verbogen sind ohne die Ventile auszubauen.Wenns sicher ist das sie verbogen sind dann bau ich sie natürlich aus und gib neue rein + ventilschaftdichtungen dazu brauch ich dann aber spezielle Ventilfederzange + 16 neu ventile was mich ca 150€ kostet.Deswegen willich es vorher wissen bevor ich was investiere.Bei deinem solltest gleich alles mitmachen Kopfdichtung usw.würde auch die Zylinderwände und das Kolbenspiel genau kontrollieren.Hatte ich schon mal das auf den ersten Blick alles gut aussah aber nach dem zusammenbau er dann doch noch Öl brauchte weil die Kolbenringe alle verschliffen waren und die Ventilschaftdichtungen hart waren weil der wagen heiss gefahren wurde (x16szr).

  8. #8
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    Dichtheitsprobe hab ich gemacht, sind Dicht.Mit dem Lineal komm ich aber nicht rüber weil eben die Ventile ca.1mm drüberschauen.Der Motor Isuzu Y17dt is ein 16 Ventiler mit 2 Nockenwellen und Tassenstössel, also ohne Kipphebel

  9. #9
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    Zitat Zitat von Erdgastra Beitrag anzeigen
    ich hab noch keine schlüssige Erklärung, aber es scheint öfters vorzukommen dass die Zahnriemen blockieren wenn Wasser im Zylinder ist. Eigentlich würde ich da eher ein krummes Pleuel erwarten, vielleicht ist es auch nur Zufall?
    war kein Wasser drin in den Zylindern hatte ja alles herunten

  10. #10
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    das ist eine sehr ungewöhnliche Konstruktion, in dem Fall stehen die Ventile auch nicht senkrecht, da man sonst keinen ausreichenden Abstand zwischen den Nockenwellen realisieren kann. Die Ventile sind also anders als bei fast allen anderen Diesel (bei Mercedes stehen sie auch schräg) eben nicht parralel zu der Dichtfläche.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Erdgastra Beitrag anzeigen
    das ist eine sehr ungewöhnliche Konstruktion, in dem Fall stehen die Ventile auch nicht senkrecht, da man sonst keinen ausreichenden Abstand zwischen den Nockenwellen realisieren kann. Die Ventile sind also anders als bei fast allen anderen Diesel (bei Mercedes stehen sie auch schräg) eben nicht parralel zu der Dichtfläche.
    Ja genau und deswegen kommt es mir auch komisch vor das die Auslassventile einseitig über die dichtfläche ragen, wenn der ZK herunten ist und ich die Kolben auf OT drehe hab ich auch noch einen geringen Kolbenüberstand, also die Kolben sind auch nicht Plan mit der Dichtfläche !?

  12. #12
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    So liebe Gemeinde.Es ist geschafft,meiner lauft nun auch wieder.
    Alles was es gab neu gemacht.Sprang sofort an.Waren ca.20 Stunden Arbeit.
    Ventile gereinigt,Ventile eingeschliffen,Hydros Neu,Nockenwellen Simmeringe Neu,Kurbelwellen Simmerring Neu,
    Ansaug Bereich Dichtung alle Neu,Ölwannen Dichtung Neu,Ventildeckel Dichtung Neu.
    Zahnriemen,Wasserpumpe,Umlenkrollen,Spannrolle Neu.
    Auf die nachsten 200.000 KM.
    Jetzt Kommt noch ein Ölkreislaufreiniger rein,dann nochmal Öl raus und Filter .
    Ölfiter Öl dann nochmals Neu rein und dann sollte Ruhe sein.

    Grüsse

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