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Thema: Astra G: Optionen nach langer Stehzeit mit Motorschaden

  1. #1
    Newbie
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    18.01.2019
    Beiträge
    1

    Astra G: Optionen nach langer Stehzeit mit Motorschaden

    Erstmal hallo zusammen,
    ich bin neu hier und suche Rat, was ich mit meinem Opel Astra anstellen soll. Ihr habt auf jeden Fall mehr Ahnung als ich und kennt eventuell noch die ein oder andere Lösung.

    Zur Sachlage:
    Es handelt sich um meinen Astra G, Fünftürer, den ich mir im Sommer nach meinem Führerschein vor 5 Jahren für 2.500€ gekauft habe.
    Ich bin nicht viel mit dem Auto gefahren, da ab und zu die Motorkontrollleuchte aufleuchtete, bei der Werkstatt ein Abrieb der Nockenwelle festgestellt und durch den Einbau einer neuen passenden Nockenwelle behoben wurde, jedoch wurde im weiteren Verlauf der erhöhte Verbauch von Öl erkannt. Es hieß vom Kfz-ler, dass er Öl frisst. Bereits nach einer Probe- und Belastungsfahrt von wenigen Kilometern durften wir einen Liter Motoröl nachfüllen.
    Da ich kurz danach mein Studium in einer weit entfernten Stadt angetreten habe, blieb das Auto vorerst stehen. Scheinbar müsste ein neuer Motor eingebaut werden um das Problem zu lösen. Ich habe aber, wenn ich wieder daheim war, nie wirklich die Zeit oder das Geld gehabt um mich um mein Auto zu kümmern und während des Semester denkt man nicht unbedingt an ein stehendes Auto irgendwo 600km entfernt. Naja und jetzt steht es da leider schon seit 5 Jahren. Das soll sich jetzt ändern.
    Zwischenzeitlich hießt es mal in der Familie, man kenne jemanden der den Motor billig machen könnte, allerdings bräuchten wir immernoch einen Motor. Dazu kommt, dass mein Astra G die Z-Motorversion hat, die etwas rarer und teurer ist (Zumindest zu der Zeit, als ich das nach einem Motor geguckt habe, was aber auch wieder schon eine Weile her ist). Er sollte auch mal als Inzahlungsnahme-Auto verwendet werden, was dann anders kam.
    Also steht der Astra jetzt seit 5 Jahren rum und das nicht in der Garage.

    Im August haben wir die Daten mal bei Wir-kaufen-Dein-Auto und anderen Onlinehändlern, die Autos kaufen, angegeben. Bisher hat sich nur Wir-kaufen-Dein-Auto gemeldet und würde 1.382€ bieten. Mir ist dabei duchaus bewusst, dass das nur ein Preisvorschlag ist, um mich zu ködern und der wahre Preis nur etwa ein Viertel davon sein wird. Da der Astra aber einen Motorschaden hat müsste man ihn zur Prüfstelle von WkdA bringen, was auch wieder Geld kostet. Es wäre nett zumindest noch etwas mehr als 200-300€ für ihn zu bekommen.

    Deshalb melde ich mich nun bei Euch, um zu fragen, ob ihr eine Idee habt oder, ob es sich lohnt den Motor und die mittlerweile verrosteten Bremsen zu richten und ihn dann so irgendwo im Internet anzubieten, da ich es schon etwas schade finde ihn für 2.500€ gekauft zu haben nur um ihn dann vielleicht zwei Monate zu fahren und dann für fünf Jahren stehen zu lassen. Ich weiß auch, dass ich selbst am Wertverlust Schuld bin, da ich so lange nichts gemacht habe, aber die Frage, die ich Euch stelle ist: Was sind meine Optionen?


    Noch die technischen Daten:
    Baujahr: Ende 2003
    65.000 km
    1.6; 84 PS
    Opel Astra G Fünftürer
    bis auf die Bremsen und den Motor steht er ziemlich gut da. Kein weiterer Rost, im Innenraum ist nichts verschlissen oder kaputt. Ebenso außen nicht. Er hat Staub angesetzt.
    die Kosten für so einen Z-Motor belaufen sich auf ungefähr 600€, dazu kommen Transport und Einbau, sowie die Bremsscheiben und Beläge mit 300€? Dann noch TÜV, HU, AU


    Vielen Dank für jede Hilfe und beste Grüße

  2. #2
    Member Avatar von Ladyshapa
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    Astra T-QP
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    276
    optionen?

    fertigmachen oder verkaufen... viel mehr gibts da nich.

    die von dir genannte verkaufsseite kannst doof getrost vergessen. der preisvorschlag gilt für ein einwandfreies fahrzeug, sprich fahrbereit und so weiter. bekannter hat dort nen auto mal nen auto abgegeben, auf der seite hiess es 1500 euro, am ende kamen 250 euro raus, weil jeder kratzer abgerechnet wurde. die zeit drängte wohl, sonst hätt er den woanders verkauft.

    vorteil wäre, wenn du den motor selber tauschen kannst, da sparst dir viel geld.
    ich würde die augen aufhalten nach nem block mit rumpf, die anbauteile kannst du ja behalten. zahnriemen in dem fall direkt neu. bremsen müssen gemacht werden weil? verschlissen oder verrostet?
    wenn der rest des fahrzeuges gut ist, würde ich ihn fertig machen.

    habe übrigens was ähnliches hier stehen, nur leicht kostenintensiver dank z-let
    I have come here to chew bubblegum and kick ass... and I'm all out of bubblegum

  3. #3
    Member Avatar von Astra_Driver_89
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    Interessant wäre halt was nun genau defekt ist an deinem Motor. Sind es nur die Ventilschaftdichtungen oder die Ölabstreifringe.

    Wurde damals danach geschaut?

    Von WkdA würde ich auch die Finger von lassen. Privat bekommt man eig. immer am meisten Geld.

  4. #4
    Member Avatar von flokki1
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    Am Ende solltest du dich einfach fragen, ob du auf die Bastelei Bock hast oder nicht bzw. ob du gern noch eine Weile einen gepflegten G-Astra fahren willst oder eben nicht.

    Rechnerisch wirst du da kaum noch etwas gut machen. Ich kenn die Preise (vor allem für den Motor) jetzt nicht aber wenn du schreibst 600 € Motor und 300 € Bremsen, dann sind das mit dem Restwert von 300 € auch schon 1200 €. Selbst wenn du in Eigenregie wechselst, kommen vllt noch Versand für den Motor, Hebebühnenstunden, das ein oder andere Teil was halt mal kaputt geht dazu und schon bist du genau bei dem Wert den dir WkdA maximal bieten würde. OK vllt kannst du dann über Privatverkauf (auch wieder Aufwand) noch ein paar Euro rausschinden aber dann musst du an der ganzen Aktion eben schon Spass haben.
    Meine Galerie: KLICK
    Meine HP: astra-g.de.gg

  5. #5
    Member Avatar von ChiantiCoupe
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    Astra Turbo Coupé
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    Ich kann mich flokki1 nur anschließen: entweder du möchtest gern am Auto schrauben und siehst die Aktion als Weiterbildungsmöglichkeit am Astra G oder du verkaufst die Überreste. Einen Z16SE auszutauschen halte ich a) für wenig problematisch - vorausgesetzt man hat Platz, helfende Hände und Werkzeug - b) wenn a zutrifft für wenig kostenintensiv. Um sicherzugehen, könntest du den neuen Motor ja vorher aufmachen (lassen), dann sparst du dir zusätzliche Arbeit. Und nochmal: Zeit und Lust sind pflicht. Sonst kannst du deinen Astra auch für 500€ weggeben und dir für 2-3000€ einen anderen mit (sehr) gutem Pflegezustand holen. 1.6er gibt es immer noch wie Sand am Meer.

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