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Thema: [Z18XE] Steuergerät wertet Lambda-Signal nicht aus

  1. #1
    Member Avatar von Pasci2911
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    Steuergerät wertet Lambda-Signal nicht aus

    Servus mal wieder.

    Ich kämpfe ja schon ne ganze Zeit lang mit einer leuchtenden Abgaskontrolllampe, weil das Steuergerät irgendein Problem mit dem Signal der ersten Lambdasonde (also der Regelsonde) hat.

    Da ja in meinem eine LPG-Anlage verbaut ist und das Kabel, mit dem das Lambda-Signal "angezapft" wurde, ...sagen wir... naja... lausig verlegt wurde, und es für den Betrieb der LPG-Anlage auch nicht notwendig ist (und witzigerweise in dieser die Lambda-Auswertung auch gar nicht aktiviert ist ), habe ich besagtes Kabel abgeklemmt. Doch trotzdem sagt das Steuergerät stur "kein Lambda-Signal, offener Stromkreis" bla bla.

    Eine neue Sonde brachte auch keine Abhilfe. Der Kabelbaum bis hoch zum Steuergerät ist in Ordnung, den hab ich gerade in mühsamer Auseinanderrupf-Arbeit überprüft. Nun gehen mir langsam echt die Ideen aus. Multimeter sagt auch, dass die Sondenspannung schön hin und her springt (zwischen ~80 und 800 mV, also korrekt). Aber warum macht das Steuergerät dann nichts damit?
    - OP-COM Diagnose und - soweit möglich - Programmierung möglich.
    - PrinsVSI LPG-Anlagen-Diagnoseausrüstung vorhanden.
    - Schrauberhilfe im Rahmen meiner Möglichkeiten - gerne.


    PM an mich.

  2. #2
    Member Avatar von Streuwagenfahrer
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    Hi, mal ganz blöde Frage: Von welchem Hersteller ist die Sonde ? - Manche Zubehörsonden akzeptiert das STG einfach nicht, obwohl die Sondenspannung schön hin- und herspringt. Gehe davon aus, dass die Heizung auch ok ist ?

  3. #3
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    wenn die LPG anlage ohne Lambdaregelung fährt, dann merkt das Steuergerät natürlich dass die Lambdaregelung nicht funktioniert....Wer hat Dir den Quatsch erzählt dass das Lambdasignal für LPG keine Rolle spielt?

  4. #4
    Themenersteller

    Member Avatar von Pasci2911
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    Zitat Zitat von Streuwagenfahrer Beitrag anzeigen
    Hi, mal ganz blöde Frage: Von welchem Hersteller ist die Sonde ? - Manche Zubehörsonden akzeptiert das STG einfach nicht, obwohl die Sondenspannung schön hin- und herspringt. Gehe davon aus, dass die Heizung auch ok ist ?
    Die jetzt gerade eingebaute Sonde ist tatsächlich eine "NoName"-Sonde (von ATP-Autoteile). Sie HAT auch ganz an ihrem Anfang mal gearbeitet, aber nur kurz. Im Glauben, sie tauge nichts und hätte direkt das Zeitliche gesegnet, hatte ich jetzt eine Delphi gekauft und eingebaut, diese funktionierte aber genauso wenig wie die ATP. Somit habe ich erstmal wieder die ATP rein gesetzt.
    Achso, und ja, Sondenheizung ist OK.

    Zitat Zitat von Erdgastra Beitrag anzeigen
    wenn die LPG anlage ohne Lambdaregelung fährt, dann merkt das Steuergerät natürlich dass die Lambdaregelung nicht funktioniert....Wer hat Dir den Quatsch erzählt dass das Lambdasignal für LPG keine Rolle spielt?
    Die Prins-LPG-Software erlaubt den Betrieb mit versch. Lambdasonden oder eben ohne. Funktionieren tut die LPG-Anlage damit trotzdem (denn z. B. Breitbandsonden kann man an die Prins gar nicht anschließen). Allerdings war sie mit der Lambdasonde verdrahtet, deren Auswertung in der LPG-Software jedoch nicht aktiviert (L_type = Disabled).

    Tatsächlich habe ich nach der nochmaligen gestrigen Bastelei das Kabel vom LPG-Steuergerät zur Signalleitung der Lambdasonde wieder mit angeschlossen (und hatte dafür natürlich die Batterie ab). Ergebnis war, dass der Wagen auf Benzinbetrieb für etwa 5 km tatsächlich wieder mit der Lambdasonde gearbeitet hat (man konnte die Spannungskurve im OBD wunderschön sehen). Dann jedoch fing er plötzlich an zu stottern und zu laufen wie ein Sack Nüsse, und einen Moment später war das Signal wieder auf seinen standardmäßigen 0,41 V und er lief wieder normal.
    Auch Umschalten auf Gas, zurück auf Benzin etc. änderte daran nichts mehr.
    Auf den folgenden Kilometern "zuckte" die Lambdasonde hin und wieder nochmal kurz, blieb aber ansonsten bei ihren vom StG vorgegebenen 0,41 V. Natürlich war so auch wieder der Fehler P0130 abgelegt.

    Ich habe dazu mal noch folgenden Gedanken:

    Eine der Lambdasignalleitungen ist ja Masse (braun/weiß). Ist das die normale Fahrzeugmasse oder "Messmasse" des Steuergeräts (weil diese Leitung ja auch zum Steuergerät geht)? Meine Idee geht dahin, dass das Steuergerät evtl. eine schlechte Masseverbindung hat und deshalb evtl. nicht präzise genug messen kann. Für diese Vermutung spricht auch, dass sehr selten auch der Fehler P0101 (Signal Luftmassenmesser) mit abgelegt wird. Nicht immer, nur ab und an.
    Wäre es eine Möglichkeit, der Masse-Leitung der Lambda-Sonde testweise eine zusätzliche Masse in Form einer Kabelbrücke zum Chassis zuzuführen oder himmel' ich dann das StG??
    Geändert von Pasci2911 (31.07.2018 um 13:47 Uhr)
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  5. #5
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    wen es korrekt ist, dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, entweder läuft die Prinz Anlage ohne Lambdasignal, dann wird die Regelung vom Steuergerät durchgeführt (welches natürlich ein Signal benötigt) oder die Prinz anlage regelt selber und benötigt ein entsprechends Signal. Die erste Möglichkeit erscheint mir bei "modernen" Autos plausibler, sonst würde das Steuergerät stängig gegen die Prinzregelung arbeiten.

    Ein Betrieb ohne Lambdasignal ist mit OBD nicht möglich (allenfalls mit Lambda cheater, aber so'n Scheiß wird man bei Prinz hoffentlich nicht brauchen)

  6. #6
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    Zitat Zitat von Erdgastra Beitrag anzeigen
    wen es korrekt ist, dann gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten, entweder läuft die Prinz Anlage ohne Lambdasignal, dann wird die Regelung vom Steuergerät durchgeführt (welches natürlich ein Signal benötigt) oder die Prinz anlage regelt selber und benötigt ein entsprechends Signal. Die erste Möglichkeit erscheint mir bei "modernen" Autos plausibler, sonst würde das Steuergerät stängig gegen die Prinzregelung arbeiten.

    Ein Betrieb ohne Lambdasignal ist mit OBD nicht möglich (allenfalls mit Lambda cheater, aber so'n Scheiß wird man bei Prinz hoffentlich nicht brauchen)
    Genau so ist es. Man kann sich im Prinzip "aussuchen", ob das Motorsteuergerät die Regelung komplett alleine übernimmt (L_type = disabled), oder ob man die Lambda mit anschließt und der Prins-Anlage so die Möglichkeit gibt, Einspritz- und Steuerzeiten selbst anhand des anliegenden Gemischzustands nachzukorrigieren, anstatt sie einfach nur 1:1 vom Motorsteuergerät abzukopieren.
    Wie du schon richtig sagst, in (eigentlich beiden) Fällen braucht das Motorsteuergerät ein Lambdasignal, was aber nicht wirklich kommt bzw. nicht wirklich Anwendung findet (wie gesagt, die Sonde springt zwar, aber das Steuergerät sagt über OBD 0,41 V und legt dementsprechend Fehler P0130 ab).

    Sofern ich dem Prins-Steuergerät jetzt die eingebaute (und nun auch wieder mit angeschlossene) Lambdasonde als Enabled mitteile, dürfte das doch aber im Benzinbetrieb keine Auswirkungen haben, und eigentlich auf Gas ja auch nicht, weil das Lambda-Signal ja nur "angezapft" und nicht durchgeschleift wird. Oder sehe ich das falsch?

    Vor allem: Warum arbeitete die Sonde heute Morgen kurz und nach 4 oder 5 km plötzlich wieder nicht mehr??
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  7. #7
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    Vielleicht duldet das Steuergerät nach dem Start eine zeit lang einen ungeregelten Betrieb und gibt dann frustriert auf wenn einfach kein Signal kommt. Die erste Generation von Lambdasonden war nicht beheizt und da dauerte so etwas schon mal, aber im G müssten eigentlich schon beheizte verbaut sein. Möglicherweise eine Kulanz für "Heizung kaputt wird schon noch warm werden".

  8. #8
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    Zitat Zitat von Pasci2911 Beitrag anzeigen
    Ich habe dazu mal noch folgenden Gedanken:

    Eine der Lambdasignalleitungen ist ja Masse (braun/weiß). Ist das die normale Fahrzeugmasse oder "Messmasse" des Steuergeräts (weil diese Leitung ja auch zum Steuergerät geht)? Meine Idee geht dahin, dass das Steuergerät evtl. eine schlechte Masseverbindung hat und deshalb evtl. nicht präzise genug messen kann. Für diese Vermutung spricht auch, dass sehr selten auch der Fehler P0101 (Signal Luftmassenmesser) mit abgelegt wird. Nicht immer, nur ab und an.
    Wäre es eine Möglichkeit, der Masse-Leitung der Lambda-Sonde testweise eine zusätzliche Masse in Form einer Kabelbrücke zum Chassis zuzuführen oder himmel' ich dann das StG??
    Bis auf die Versorgung (rt/we) geht alles andere direkt zum STG. Ggf. hat der Lmm auch noch einen dran, sonst kannst Du ja im Betrieb messen ob das STG Gehäuse ein anderes Potential hat als "Batterie-Minus". - Glaube ich aber bei dem Fehlerbild kaum.

  9. #9
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    Nochmal dazu:

    Wäre es denn möglich, die Masseleitung der Lambdasonde testweise mit einer Brücke zur Fahrzeugmasse zu versehen, oder tue ich dem Steuergerät dann was?

    Ich habe mich nochmal damit befasst. Mit angeschlossen an das Gassteuergerät liefert die Sonde nach dem Motorstart ein Signal. Soweit sieht es auch dann erstmal ganz gut aus, wird aber dann mit jedem gefahrenen Kilometer schlechter und unplausibler (lange "Fett"- oder "mager"-Phasen in der Spannungskurve) und schließlich geht das STG dann irgendwann auf seine 0,4V und das war's dann. Das bleibt dann auch nach mehreren Warmstarts so. Der Wagen startet und fährt aber ganz normal.
    "Kalt" geht's dann - manchmal - wieder erstmal normal mit dem Signal, aber dann wieder wie oben beschrieben...

    Da sporadisch (aber nicht immer) neben dem Fehler P0130 (eben Lambdasonde) auch P0101 (Luftmassenmesser-Signal träge) abgelegt wird, geht mir der Gedanke einer schlechten Masse des STG nicht aus dem Kopf...

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  10. #10
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    Keiner mehr eine Idee?

    Nachtrag: Habe es jetzt noch einmal verfolgt:
    Also, Kaltstart nach 1 Tag Standzeit - Sonde arbeitet, Spannung springt laut OBD wunderschön hin und her, Motor läuft prima. Dann bei ca. 80° Kühlwassertemperatur, also etwa Betriebswärme, geht die OBD dann irgendwann wieder auf 412 mV und legt den Fehler P0130 ab (Motor läuft aber immer noch prima).
    Sonde getauscht (dafür Motor natürlich etwas abgekühlt), Fehlercode gelöscht und Motor an: Das gleiche Spiel wieder. Lambda-Regelung läuft für'n Moment bis wieder alles betriebswarm ist, dann wieder 412 mV im OBD und Fehlercode. Von Hand nachmessen an den Signalleitungen ergibt dann, dass die Sondenspannung bei konstant ca. 80-90 mV steht und nicht mehr springt.

    Ich werd' bald noch wahnsinnig, ich weiß nicht mehr wo ich noch suchen soll. Und ich muss diesen Monat zum TüV, verdammt.
    Geändert von Pasci2911 (08.08.2018 um 17:40 Uhr)
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  11. #11
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    So, weiterhin alles beim alten. Das Rätselraten dauert noch immer an
    Karosseriemasse mal testweise mit an die Sondenmasse gehängt ergab leider auch keine Änderung. Einzig: Nach nochmaligem Abhängen der Batterie für rund eine halbe Stunde "springt" seitdem die Spannung der Sonde jetzt gelegentlich mal beim fahren in betriebswarmem Zustand zwischendurch selten mal kurz wieder, bevor dann doch wieder Totentanz bei 412 mV ist. Dafür schmeißt er jetzt beim P0130 (Lambdasonde Bank 1 Fehler) fast immer auch den P0101 (Luftmassenmesser Kreis > Messbereichs oder Leitungsproblem) mit rein.
    Weiter konnte ich beobachten, dass nach schon ein paar Minuten Autobahnfahrt mit ordentlich Kasalla (4000 U und mehr) das Sondensignal für 2-3 Minuten wieder korrekt springt, bevor's dann auch wieder den Geist aufgibt

    Versteh das noch einer - ich nicht mehr. Ich wechsel' jetzt als letzten Versuch noch den Luftmassenmesser, der Tipp kam von einem von MotorTalk, der mal das gleiche Fehlerbild hatte und es mit dem LMM-Austausch behoben bekam. Ich mache mir ehrlich gesagt wenig Hoffnung, denn das LMM-Signal sieht stimmig aus, soweit man der OBD Glauben schenken kann.

    Danach weiß ich dann auch nicht mehr. Dann braucht's entweder nen Lügen-TüV'er, der mir das Ding mit 2 zugedrückten Augen über die AU bringt, oder es droht wegen so einem Scheiß Elektronikfehler der Plakettenkratzer. Das kann's doch nicht sein
    Geändert von Pasci2911 (Gestern um 18:28 Uhr)
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