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Thema: Bremsbeläge hinten wechseln (Lucas-Sattel)

  1. #26
    Moderator Avatar von Osirus
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    Ich würde es vermeiden die alten einzusetzen - nur zur Not und nach intensiver Reinigung.
    Die Dinger sind aus Edelstahl oder verchromt, jedenfalls sind meine wieder wie neu nach dem saubermachen.

    Ich habe das vor 5 Tagen gemacht. (Wie immer unter Aufsicht beim OH). Darauf wurde ich nicht darauf aufmerksam gemacht.
    ok, bin noch unschlüssig, weitere Meinungen/Erfahrungen, vielleicht von jemandem, der den Sattel mal zerlegt hatte?

    „Dem Ingeniör ist nix zu schwör!“


  2. #27
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    Ich habe sie auch nicht ganz wagerecht montiert, bei mir schleift die hinterbremse nun aber. Aber was soll der Zweck der wagerechten Montage sein? Kann mir nicht vorstellen, dass es daran liegt

  3. #28
    Themenersteller

    Member Avatar von zajac
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    Dann will ich mal zeitnah antworten ;-)

    Ich habe mir sagen lassen, dass die Stellung der Schlitze die Funktion der Handbremse beeinflußt. Nur wenn diese Waagerecht seinen, könne die Handbremsmimik im inneren einwandfrei arbeiten; reingeschaut habe ich aber nicht....
    meine Eimer findet Ihr HIER
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
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  4. #29
    Moderator Avatar von Osirus
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    Mein FOH meinte, dass das egal ist.

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  5. #30
    Member Avatar von -FreaK-
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    bei vielen autos ist auf der seite, wo der kolben raufdrückt noch ein kleiner zylinder drauf, der in die nut im kolben soll.
    wenn man das da nicht waagerecht stellt, kriegt man den bremssattel nicht rauf.
    auf den bildern konnte ich son zylinder jetzt nicht sehen (man sieht ja auch nur die falsche seite ), also wirds wohl, wie der FOH sagte, egal sein.
    hab beim astra aber auch noch keine bremse hinten gemacht
    Geändert von -FreaK- (19.06.2011 um 22:21 Uhr)

  6. #31
    Member Avatar von 0ms0
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    Ca. die Hälfte der Bilder geht leider nicht mehr. Kann das gefixt werden?

    Vielen Dank für die Anleitung.

  7. #32
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    hallo kann mir jemand sagen in welche richtung der Bremskolben untern drücken gedreht werden muss??

    Gruß
    Opelking

  8. #33
    Member Avatar von hacky1312
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    MfG Heiko.





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  9. #34
    jameskirk
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    im UZ natürlich. Ich habe mir dafür den Rücksteller in der Bucht geschossen für knapp 16€ inkl. Versand

  10. #35
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    Hallo,

    habe mal ne frage.
    Aufgrund von beidseitigen defekten Staubmanchetten hab ich mir 2 neue Bremssättel besorgt.
    Nun steht in der Anleitung das ich

    1. Montieren sie den Bremssattel und die Bremsklötze jedoch nicht das Handbremskabel
    2.Kontrollieren sie den Abstand zwischen der Bremsscheibe und den Bremsklötzen. Dieser darf maximal 1mm auf jeder Seite betragen. Ist alles in Ordnung gehen sie weiter mit Punkt 4, falls nicht, mit Punkt 3.
    3. Sofern der Abstand zwischen Bremsscheibe und Bremsklotz über die Grundjustierung hinausgeht (über 2mm Gesamtmaß)- drehen sie den Kolben.
    4. Dannach muss das Bremssystem entlüftet werden. Hiernach betätigen sie sie mehrmals das Bremspedal. Sie aktivieren dann den selbstjustierenden Einstellmechanismus der Handbremse.
    5. Zum Schluss muss das Handbremskabel angebaut und justiert werden.

    Hat das schonmal jemand so gemacht ?
    Ich dachte ich baue den Sattel ab, den neuen Drauf entlüftet und Bremse paar mal betätigen und anschließend die Handbremse und alles ist gut.
    Weitere Frage ich habe in dem Bremskolben 4 aussparrungen gibt es da eine bestimmt die ich auf die flucht im Bremssattel stellen muss oder einfach soweit wie möglich eindehen und dann die die fast oben ist einfach gerade stellen ?
    Möchte die morgen wechseln also wäre super wenn jemand fix antworten könnte oder ne rep Anleitung von Opel dazu hat.

    Mfg

  11. #36
    Member Avatar von hacky1312
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    Zitat Zitat von kante01 Beitrag anzeigen
    Ich dachte ich baue den Sattel ab, den neuen Drauf entlüftet und Bremse paar mal betätigen und anschließend die Handbremse und alles ist gut.
    Weitere Frage ich habe in dem Bremskolben 4 aussparrungen gibt es da eine bestimmt die ich auf die flucht im Bremssattel stellen muss oder einfach soweit wie möglich eindehen und dann die die fast oben ist einfach gerade stellen ?
    Ja genau so würde ich das auch machen. Die Aussparungen im Bremssattel sind nur dafür da, um das Werkzeug zum zurückdrehen einzusetzen, ist also egal wie die stehen.
    MfG Heiko.





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  12. #37
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    Hallo,

    danke für die schnelle antwort.
    Hatte jetzt in mehreren beiträgen gesehen das die kerben gerade stehen sollen zu den Öffnungen in Bremssattel also ist das egal ?

  13. #38
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    Ist bei Lucas egal. Funktioniert in jeder Stellung.

    Wenn die Kerbe(n) im Kolben in einer bestimmten Position stehen muss, dann ist am Bremsbelag in dem Bereich wo der Kolben anliegt dann auch das entsprechende Pendant, z.B. ein Stift oder eine Nut. Sowas gibt es auch manchmal (bei anderen Fahrzeugen) an der VA.

  14. #39
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    Hallo.

    Ok so hab ich mir das schon gedacht aber manchmal ist ja der Teufel ein Eichhörnchen.
    Also steck ich die drauf entlüften die und pumpe paar mal und dann handbremse paar mal betätigen.

    Mfg

  15. #40
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    Ich bin der festen Meinung auch bei Lucas ist die Stellung des Kolbens nicht egal. Die Kerben müssen mit dem Loch im Sattel fluchten. Meine so steht es im TIS.

  16. #41
    Member Avatar von marco56
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    Bei Lucas ist die Stellung de Kolbens egal, da die Bremsbeläge ja mit doppelseitigen Kleband sind, und die dann an den Kolben und Sattel kleben.
    Bei Boschbelägen ist eine Stift drann,der muss in den Kolben fluchten, sonst geht der Sattel nicht anzubauen.

  17. #42
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    misterY, hast Recht, steht so tatsächlich auch für Lucas im TIS.

    Stellt sich aber die Frage, welchen technischen Hintergrund hat das?
    Da es offenbar keinen Zusammenhang mit den Belägen gibt, müsste es ja dann irgendwas mit den inneren Bauteilen zu tun haben, sprich Federkorb Kolbenstange Hebelwelle...
    Einen zerlegten Lucas Sattel hab ich allerdings selbst noch nicht gesehen, kann also nichts weiter dazu sagen.

  18. #43
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    LUCAS Bremssattel hinten - Bremsbeläge mit Nase

    Zitat Zitat von zajac Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Hier mal eine kurze Anleitung wie man hinten beim Lucas-Sattel die Bremsbeläge wechselt.

    Generell sollte man solche Arbeiten in der Werkstatt machen lassen, da es sich um sicherheitsrelevante Bauteile handelt. Für diejenigen, die es trotzdem selber machen wollen ist diese Beschreibung mitunter vielleicht nützlich.

    Werkzeuge:
    - Ringschlüssel 13 mm
    - Maulschlüssel 17 mm
    - Dicken Schraubenzieher
    - Drahtbürste (Schleifpapier für lackierte Sättel)
    - Kupferpaste
    - Spritze zum Absaugen der Bremsflüssigkeit
    - Rückstellwerkzeug (Alternativ: Schraubzwinge und Wasserpumpenzange - nicht empfehlenswert)

    Die Beläge waren bei mir original Opel. Umso verwunderlicher war, das der mechanische Verschleissanzeiger fehlte. Macht aber nix, dafür gibts ja Augen.

    Als erstes wird der Wagen aufgebockt und die hinteren Räder abgenommen.
    Danach ist die Bremsanlage frei zur Bearbeitung. Entgegen den Anleitungen in den Reparaturbüchern ist es nicht nötig die Handbremse auszuhängen und das Seil vom Sattel abzubauen. Dieses ist komplett am Sattel befestigt und kann somit mitsamt dem Sattel später weggeschwenkt werden.




    Somit Startet die Aktion mit lösen der unteren Schraube. Zuvor kann man alle Verbindungen mit WD40 einsprühen und einwirken lassen. Abgeschraubt wird mit dem 13er Ringschlüssel. Dabei unbedingt mit dem 17er Maulschlüssel kontern.




    Das Ganze wird an der oberen Verbindung wiederholt. Die Schrauben sind sehr flach und der Schlüssel kann abrutschen. Am besten beim Schrauben dem Schlüssel mit dem Daumen fixieren. I.d.R. sind die Schrauben danach hinüber. Es werden aber den Belägen neue Schrauben beigelegt.




    Danach kann man den Sattel vorsichtig nach hinten abziehen. Dabei nicht zu rabiat vorgehen, um Brensschläuche und Handbremsseil nicht zu beschädigen.




    Hier sind die alten Bremsbeläge zu sehen. Um die kümmern wir uns später.




    Als erstes wird der Bremskolben zurückgesetzt. Dieses ist nicht wie bei den vorderen durch einfaches Hineindrücken getan, da sich im Inneren die Mechanik der Handbremse befindet. Der Kolben muss zum Zurückstellen gedreht und gedrückt werden - und das im richtigen Verhältnis zueinander. Wenn man nur drückt oder mehr drückt als dreht, machts im Inneren "Knack" und das wars. Aus diesem Grund habe ich mir in der Mietwerkstatt für 2,50 € das entsprechende Rückstellwerkzeug ausgeliehen. Das Gerät wird zwischen Bremskolben und Bremszange eingesetzt und der Kolben zurückgestellt. Es muss genug Abstand für die neuen, dickeren Beläge entstehen. Wenn man den Kolben ganz zurückstellt (Manschette und Kolben bilden eine Ebene) ist man auf der sicheren Seite. Dabei müssen die Nuten wieder waagerecht stehen (Siege Bild oben). Bei mir waren es vier Nuten, es gibt aber auch eine Variante mit zwei. Wenn man so ein Rückstellwerkzeug nicht hat, kann man es zur Not mit einer Schraubzwinge und einer Wasserpumpenzange machen. Wie das geht ist hier beschrieben:
    http://www.astra4ever.net/viewtopic.php?t=44295
    Mir persönlich war das aber zu heikel.

    Beim Zurückstellen der Kolben wird Bremsflüssigkeit in den Vorratsbehälter zurückgedrückt, wodurch der Pegel dort steigt. Diesen im Auge behalten und ggf. nach dem ersten Kolben Bremsflüssigkeit bis leicht unter "Max" absaugen und den Deckel auflassen. Dann den zweiten Kolben zurückstellen.




    Jetzt ist das Schlimmste bereits getan und wir können uns entspannt den Belägen widmen. Die werden einfach mit nem dicken Schraubendreher ausgehebelt




    Die Beläge sind draussen und es müssen nun die alten Klammern rausgenommen werden. Die kann man einfach mit den Finger rausnehmen




    Danach wird alles gründlich gereinigt (Bremsenreiniger) und die Kontaktflächen mit Schleifpapier gesäubert. Wer keine lackierten Sättel hat, kann auch mit der Drahtbürste vorgehen.




    Danach die neuen Klammern an den Kontakstellen zu den Belägen mit Kupferpaste versehen und in den Rahmen einclipsen.....




    ...und die neuen Beläge in die Klammern einsetzen.




    Danach kann der Bremssattel wieder vorsichtig aufgesetzt werden. Dabei die Fassungen für die Schrauben am Rahmen (Die mit der Manschette) mit den Fingern zurückdrücken. Dadruch geht der Sattel leichter drauf.




    Danach wird das Ganze wieder mit den neuen, beigelegten Schrauben, angeschraubt. Diese Schrauben sind normalerweise bereits mit Sicherungspaste benetzt. Falls nicht, sollten die Schrauben mit einem Film Schraubensicherungslack benetzt werden (Mittlere Festigkeit => Blau. z.B. Loctite 243). Bei mir waren die Schrauben bereits ab Werk präpariert.




    Im Anschluss ist die gesammte Bremse noch mal mit Bremsenreiniger von Fett und Schmutz zu befreien.




    Fertig ist die Laube. Nachdem beide Seiten gemacht sind, den Motor starten und zuerst die Fussbremse so lange Betätigen, bis wieder Druck auf der Anlage ist. Danach die Handbremse kontrollieren. Diese sollte dann sofort wieder einwandfrei arbeiten, da die Beläge wieder an der Scheibe anliegen. Danach die Bremsflüssigkeit erneut kontrollieren. Durch Absaugen oder Auffüllen das ursprüngliche Niveau wieder herstellen.




    Die Bremse auf den ersten 200 Km nicht überbeanspruchen. Am besten so fahren, als hätte man eine defekte Bremse (mit der nötigen Vorsicht).
    Geändert von gearbox2001 (07.10.2018 um 10:24 Uhr)

  19. #44
    Moderator Avatar von -Timmi-
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